22.3.13
Finden wir eine Bank
Nachdem ich mich in Österreich etwas bei 2 Filialleitern einmal bei der Bawag und einmal bei der Bank Austria informiert habe, hatte ich ja schon einige Vorinformationen bezüglich Konto in China und Transferkosten. Das die etwas höher sein konnten habe ich schon auf ein paar Webseiten nachlesen können in denen Deutsche die nach China gezogen sind ein paar Erfahrungen preisgegeben haben.
Eine sehr schöne Webseite mit Erfahrungen eines Deutschen mit China und in dem Fall mit Geldüberweisungen gibt es hier:
http://www.hallochina.de/ueberweisung-von-deutschland-nach-china.html
Deutsche haben es nur heute insofern leichter weil chinesische Banken mittlerweile sogar in Deutschland zu finden sind. Für Österreich gilt das leider nicht.
Beim vergleichen der Angebote von Bawag und Bank Austria bin ich dann draufgekommen das die Transaktionskosten bei der Bawag bei den für mich interessanten Transaktionen ein wenig billiger sind. Diese kosten 12 bzw. 30€ im Vergleich zu... bei der Bank Austria waren es glaube ich 19 bzw 40€. Was heißt 14 bzw. 30€? Nun, je nachdem ob beide Banken einzeln ihre Spesen verrechnen sollen, oder nur die Senderbank alle Spesen übernimmt. Sage ich der Bawag ich will alle Spesen von ihr erledigen lassen zahle ich bei einer Transaktion unter 12.500€ dann 30€ Spesen und die Sache ist gegessen. Soll meine Empfängerbank selbst Spesen verrechnen zahle ich der Bawag 12€ und meine Empfängerbank in China verrechnet dann X Spesen. Die details mit in-welcher-währung-wird-versendet-und-wo-wird-konvertiert lasse ich jetzt einmal weg.
Soweit so gut die Theorie von dem was ich in Wien in Erfahrung bringen konnte.
Leider haben diese Informationen so nicht wirklich mit dem zusammengepasst was ich bisher in China erfahren habe. Fast zu erwarten.
Von Transaktionsspesen wissen die Chinesen nichts wenn ich von Wien nach China überweise. Sie meinen nur das da eine Bank in der Mitte Spesen verrechnen wird, aber welche Bank das denn sei und wieviel das ist können sie mir nicht sagen.
Positiv war immerhin das ich eine Dame erwischt habe die Englisch konnte... eher eine Seltenheit. Ich war froh nicht auf Faiths Übersetzungskenntisse angewiesen zu sein weil dann hätte ich zwei Chinesen gehabt die mir „hilfreiche“ Tipps geben hätten wollen wie denn alles nicht zu laufen hätte. Die Schalterdame alleine hatte mir schon gereicht mit ihren Tipps. Tipps werden unter anderem dann gerne gegeben wenn eine Frage auftaucht bei denen Chinesen nicht ganz sicher sind ob sie sie verstanden haben und daher nicht antworten wollen. Dann geben sie dir „hilfreiche“ Informationen zu verwandten (oder gar nicht sooo verwandten) themen. Außerdem hat die Schalterdame ja gleichzeitig auch immer wieder andere Leute befragt wenn ich insistiert habe das meine Fragen beantwortet werden.
Was ärgerlich war ist das es kein BERATUNGSGESPRAECH gibt wie bei uns wo man sich hinten hinsetzen kann. Entweder das gibt es nicht oder ich konnte mich nicht verständlich machen. Das ganze dann am Schalter zu besprechen ist stressig.
Das waren jedenfalls meine Erfahrungen bei der Bank of China, bei der ich dann aufgegeben habe um dann zur ICBC zu gehen, eine andere Bank die in Europa Filialen hat.
Die waren aber überhaupt desinteressiert und ahnungslos und empfahlen mir sowieso zur Bank of China zu gehen.
So etwas hatte ich schon befürchtet, dass ich in Kunming niemanden professionellen finden würde bei dem ich gescheite antworten kriege. Ich habe jetzt jedenfalls die Adresse von einer Zweigstelle/Subunternehmen der ICBC die angeblich auf die Auslandskunden spezialisiert ist. Ich werde dort mal hinschauen.
再见!
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