So
habe ich mich für eine 4 Tage-Gruppe an meine Freundin angehängt.
Eine chinesische Gruppe. Das waren auch ein paar interessante
Eindrücke von denen ich gar nicht alle schriftlich schildern will...
Es war eigentlich alles dabei was man braucht bei so einer
Touristenreise. Ein wenig zum einkaufen, abenteuerliche Fahrmanoever,
schöne Reitvergnügen, abendliches ausgehen inklusive wieder einmal
Musik auf der Bühne machen, schöne Scenic Spots,
Dinosaurierskelette und Militärmanöver mit Panzerübungsschiessen...
eigentlich alles dabei was man sich wünschen könnte nm?
Okay,
selbst geschossen habe ich natürlich nicht, und wir sind leider auch
nicht stehengeblieben. Außerdem waren es nur die chinesischen
Ausführungen von T-55, der wurde original in den 50ern designt. Aber
dennoch für einen ehemaligen Richtschützen interessant. Und identifizieren konnte ich sie halt auch nur weil ich Richtschütze war. Ebenso
spannend die waghalsigen Fahrmanöver... der Fahrer erzählte auch
stolz dass er in der (sehr großen) Travel Agency als der schnellste
Fahrer gilt... ja, wenn man ständig überholt kann ich mir das
leicht vorstellen. Was die anderen sicher nicht tun, denn hier in
Yunnan gibt es nicht viele Stellen wo man genug Einsicht hat und
überholen kann... was diesen Fahrer jedoch nicht sonderlich gestört
hat. Er selbst sollte sich aber nicht entgegenkommen, das wäre
fatal. Sonst war er aber sehr humorvoll. So musste ich eigentlich
erstmals mein chinesisch auspacken... so gut es halt ging. Denn meine
Freundin wollte nicht immer meine Witze bzw Gegenkommentare
übersetzen. Die Einkaufszentren sind natürlich für einen Ausländer
nicht so spannend, aber shoppen gehen gehört bei den Chinesen
fundamental zu den Urlaubsvergnügen. Was die Travel Agencies
benutzen... ich habe auch mit Chinesen geredet die nach Frankreich
gefahren sind (was sich ja noch nicht viele hier leisten können!)
und gemeint haben sie haben sich dann fast gänzlich aufs einkaufen
konzentriert, weil sie das Stadt-anschauen langweilig fanden.
Jetzt
habe ich auch Dali gesehen, eine sehr schöne Hippiestadt, mit alter
Stadtmauer (okay, wie überall in China einfach nur neu aufgebaut)
und schöner Altstadt. Sie ist berühmt für ihren weißen Häuser.
Dann nochmal Lijang... die Stadt nochmal zu sehen, diesmal im Sommer
war lustig. Es gibt eine zweite „ancient town“ neben der wo die
meisten Touristen sind...ein paar Kilometer von zweiterer entfernt.
Diese ist eigentlich schöner als die eigentliche Old Town und auch
gemütlicher und nicht so überlaufen! Ich war begeistert. Auch
Lijang ist ja eine Hippiestadt. In beiden, Dali und Lijang laufen
„viele“ Ausländer herum die sich dort -zumindest temporär-
niedergelassen haben. Reiten war in Lijang, die Stadt liegt
schließlich an der Tee-Pferdestraße. Dieses Mal war das auch
schöner und spannender als vor einem halben Jahr... es hat Vorteile
gut mit einer Touristenführerin zu stehen!!! Wir hatten beide
zwei... ich nenne sie jetzt mal typisch mongolisch/chinesische
Pferde, also kleiner als typisch europäische. Und sie waren ein
Pärchen. Ich hatte den Hengst, Faith die Märe. Schnell merkte ich
das hier die Rollenverteilung auch bei den Pferden typisch chinesisch
war. Mein Reittier stand stark unter der Fuchtel der Mähre. Ich
wollte Faith überholen was mein Pferd nicht so recht wollte. Ich
habe dann schnell herausgefunden warum nicht. Faiths Pferd empfand
dass ihr Gatte sicher NICHT vor ihr gehen sollte und konterte solche
Versuche mit Beissen und Ausschlagen. Gleichzeitig weigerte er sich
einen anderen Weg zu reiten als sie. Naja... wir haben dann in der
Pause Pferd getauscht. Wäre hilfreich gewesen wenn mir die Faith übersetzt gehabt hätte dass ich mit der Gerte nicht auf den Hintern schlagen darf. Das brachte die Mähre nämlich dann dazu buckeln... aber ich konnte mich halten und danach wusste ich halt das ich nur die Vorderbeine verwenden sollte...
Chinesen
sind ähnlich wie Japaner weil sie wenn es wo einen schönen Platz
gibt 90% der Zeit damit verbringen Fotos davon zu machen und die
Fotos zu betrachten anstatt die Gegend zu genießen. Genauso in
unserer Pause vom reiten. Die chinesische Reisegruppe wollte dann
individuell Fotos mit mir schießen. Gut, das bin ich ja schon
gewohnt. Zumindest wollten nur 2 Personen meine Dreads anfassen in
den ganzen 4 Tagen. Am Abend in Lijang sind wir dann wieder weggegangen.
Lijang ist in ganz China berühmt für die Barszene und es war
Wochenende, also die ideale Zeit. Faith konnte es wieder nicht lassen
dem Sänger in dem Lokal in das wir uns dann hinsetzten zu sagen ich
könne auch singen und spielen. In Lijang wirst du dann sofort
aufgefordert etwas zum besten zu geben: vor allem weil sie nachdem du
dann gespielt hast Geld dafür verlangen dass du spielen „durftest“.
Ich habe daher dann gesagt dass ich keine Lust habe zu zahlen. Da der
Musiker aber selbst schon laut eigenen Angaben an dem Tag 4 Stunden
performt hatte war er dann froh mich gratis spielen zu lassen um
dadurch eine Pause zu bekommen. Leider habe ich es dann nicht
geschafft meine Bekannten in Lijang zu treffen, dafür war die Zeit
zu kurz. Naja, einen habe ich getroffen: Im Winter waren wir in einem
Hostel das einen jungen Hund hatte mit dem ich lange gespielt habe...
den habe ich besucht. Erkannt hat er mich zwar natürlich nicht, aber
wir haben dennoch herumgeblödelt.
So,
was noch? Na erstens habe ich mich dann am letzten Tag der dann
wieder in Kunming war abgesetzt: ich musste ja wieder auf die Uni und
wollte den Dienstag nicht auch spritzen und kannte den „Stone
Forest“, das größte Ausflugsziel an dem Tag ja sowieso schon.
Obwohl ich dort doch noch mal hin will!
Und
zweitens waren wir in der berühmten Gegend in Yunnan mit den ganzen
Dinosaurierskeletten! Das war ziemlich beeindruckend! Natürlich
wieder alles neu gebaut, teilweise haben sie einfach eine riesige
Halle an Ort und Stelle über die freigelegten Skelette gebaut...
alles halt wieder riesig. Und wirklich sehr schön! Irgendwie eine
Mischung zwischen Ausgrabungsstädte und Theme-Park. Am besten auf
den Bildern zu sehen, die ich eventuell noch auf meine Picasa Seite
laden werde!
25.6.13
Eine Reise mit einer chinesischen Reisegruppe
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11.6.13
Schockierendes chinesisches Onlinebanking
Faith wollte meinen Computer zum Online Banking verwenden. Gut,
das kann ich ihr natürlich schwer abschlagen und warum auch also
willigte ich ein. Fürs onlinebanking wollte sie ihr Konto bei der
ICBC verwenden. Das ist eine der größten Banken der Welt, wenn
nicht sogar die Größte. Unter den Top 10 der wichtigsten
Unternehmen. Das nur mal vorneweg. Was folgte waren einige
schockierende Erkenntnisse.
Angefangen hat es damit das Chrome nicht mit der Webseite kompatibel war. Faith sagte nämlich sie müsse irgendwas runterladen damit das funktioniert und das geht irgendwie nicht. Mit IE hat das dann geklappt. Okay, das konnte ich noch irgendwie verrstehen: Google Produkte sind hier ja nicht wirklich in Verwendung nachdem die chinesische Regierung ja alles tut um die Userexperience mit Google Produkten zu vermiesen. Oder auch nicht nur teilweise zu manchen Zeiten sondern sogar permanent blockt wie zB Picasa. Gut also umgestiegen auf Internet Explorer. Dann konnte Faith den Download starten. Danach musste ein ICBC-Protector installiert werden... mal abgesehen davon dass das nicht gleich funktioniert hat finde ich es schon sehr arg das ich ein Programm installieren musste das nicht nur natürlich zur Installation Administratorrechte benötigte sondern das nach der Installation auch noch fröhlich Änderungen an meinem Computer vornahm die ich gestatten musste. Von dem lustigen permanentem nach-hause-telefonieren mal abgesehen:
Wenn ich jetzt offline bin gehen alle Zeiten mal das Standard-Windows-Fenster auf in dem eine Verbindung mit dem Internet über Dial-Up hergestellt werden soll... ich möchte mal wetten das man hier wenn man Linux mit online Banking verwenden will aufgeschmissen ist.
Das chinesische Software insgesamt Qualitätsprobleme hat wusste ich ja schon. Aber so etwas für hunderte Millionen Chinesen als Standardverfahren fürs Onlinebanking zu verwenden hat mich dann schon schockiert. Es würde mich auch nicht wundern wenn ich jetzt einen kleinen chinesischen Agenten auf meinem Rechner sitzen habe. Wäre ja auch ganz angenehm für die chinesische Regierung sich da einfach mit der ICBC abzusprechen und so gleich an alle Rechner ranzukommen. Aber nach den letzten Enthüllungen über die U.S. Vorgehensweise in Sachen Privatsphäre ist das ja auch schon egal, nm?
Angefangen hat es damit das Chrome nicht mit der Webseite kompatibel war. Faith sagte nämlich sie müsse irgendwas runterladen damit das funktioniert und das geht irgendwie nicht. Mit IE hat das dann geklappt. Okay, das konnte ich noch irgendwie verrstehen: Google Produkte sind hier ja nicht wirklich in Verwendung nachdem die chinesische Regierung ja alles tut um die Userexperience mit Google Produkten zu vermiesen. Oder auch nicht nur teilweise zu manchen Zeiten sondern sogar permanent blockt wie zB Picasa. Gut also umgestiegen auf Internet Explorer. Dann konnte Faith den Download starten. Danach musste ein ICBC-Protector installiert werden... mal abgesehen davon dass das nicht gleich funktioniert hat finde ich es schon sehr arg das ich ein Programm installieren musste das nicht nur natürlich zur Installation Administratorrechte benötigte sondern das nach der Installation auch noch fröhlich Änderungen an meinem Computer vornahm die ich gestatten musste. Von dem lustigen permanentem nach-hause-telefonieren mal abgesehen:
Wenn ich jetzt offline bin gehen alle Zeiten mal das Standard-Windows-Fenster auf in dem eine Verbindung mit dem Internet über Dial-Up hergestellt werden soll... ich möchte mal wetten das man hier wenn man Linux mit online Banking verwenden will aufgeschmissen ist.
Das chinesische Software insgesamt Qualitätsprobleme hat wusste ich ja schon. Aber so etwas für hunderte Millionen Chinesen als Standardverfahren fürs Onlinebanking zu verwenden hat mich dann schon schockiert. Es würde mich auch nicht wundern wenn ich jetzt einen kleinen chinesischen Agenten auf meinem Rechner sitzen habe. Wäre ja auch ganz angenehm für die chinesische Regierung sich da einfach mit der ICBC abzusprechen und so gleich an alle Rechner ranzukommen. Aber nach den letzten Enthüllungen über die U.S. Vorgehensweise in Sachen Privatsphäre ist das ja auch schon egal, nm?
8.6.13
Endlich besser kochen!
Heute war ein guter Tag. Erstens weil ich endlich wieder ein wenig
gesünder bin: die letzten Tage war ich ziemlich krank. So krank das
ich nicht auf die Uni gehen konnte. So krank dass leider auch aus
meinem Job als Kolumbianer bei der South Asian Expo nichts geworden
ist. Die ist also heute ohne mich eröffnet worden. Zumindest Faith
arbeitet wie geplant dort. Zwar für ein Butterbrot, da sie nicht
wirklich gefragt hat wieviel sie verdienen würde bevor sie
angefangen hatte, aber immerhin arbeitet sie bei der Expo. Es gibt
auch Freiwillige die dort für nichts arbeiten, also immerhin. Wie
geplant im indischen Pavillion, heute bekam sie sogar ein indisches
Kostüm, aber das Foto davon habe ich noch nicht gesehen. Was mich
aber erschüttert hat war wie sie gemeint hat „I have the feeling Indian people are
really impolite“. Da
nach unseren Maßstäben ja bei uns Chinesen als unhöflich gelten,
frage ich mich wie da die Inder sind... ihre dann gebrachten
Erfahrungen konnten aber ihre Sichtweise auch für mich etwas
bestätigen.
Immerhin war ich heute schon wieder so bei Kräften das ich beschloss am Nachmittag in mein Lieblingscafe zu fahren. Auf dem Weg war ich zwar anscheinend noch so wenig bei Kräften dass eine chinesische Freundin die ich traf sagte „You should go to the doctor!“ aber was weiß die schon. Meine Lunge und mein Husten und meine Stimme hörten sich bezaubernd an im Vergleich zu noch vorgestern! Außerdem... zum Arzt in die Klinik gehen? Der gibt mir ja dann gleich ein paar Spritzen und legt mich für eine Stunde in so ein komisches Bett... nein, ich bin sowieso ein männlicher Weißer zwischen 19-59 und daher unverwundbar und muss ergo auch nicht zum Arzt gehen!
Ich Cafe Gemen angekommen begann ich dann mit Steven unsere Revanche-Partie von „Twilight Struggle“. Wer ist Steven? Ich hatte ihn schonmal erwähnt. Er ist mein Lieblingskellner im Cafe Gemen und mittlerweile auch guter Freund. Nicht nur das, wie sich heute herausstellte ist er seit 2 Monaten auch 50%iger Besitzer des Cafes Gemen. Soviel zu ihm. Aber was ist „Twilight Struggle“? Das ist ein Brettspiel das ca. 4 Stunden dauert bei dem 2 Personen den Kalten Krieg nachspielen. Spielfeld ist die Welt. Ich kannte das Spiel nicht bis Steven es mir vorgestellt hat, für den es eines seiner Lieblingsspiele ist. Bei meinem ersten Spiel habe ich ihn gleich nach 1,5 Stunden weggeputzt gehabt und ihm auch noch ein paar Regeln ausgebessert. Als „Meticulous European“ wie Faith mich oft gerne nennt habe ich mir vorher das Spiel ausgeborgt gehabt, und für einen Nachmittag und einen Abend bis Mitternacht die Regeln studiert und dann ein Probespiel gegen mich selbst angefangen. Daher wusste ich ziemlich genau wie das ganze funktioniert und die 12 A4-Seiten Regeln und die 14-seitige Reportage eines Probespiels die danach in der Anleitung standen kannte ich flüssig. Das „Twilight Struggle“-spielen mit Steven ist auch insofern amüsant weil er parallel zu den englischen Spielkarten die wir verwenden die jeweiligen Karten der chinesischen Ausgabe hat, da die Anweisungen recht komplex sind und er keinen Fehler machen will.
Bevor ich zu Gemen gefahren bin habe ich ihn wohlweislich angerufen und gefragt ob er genug Zeit hat das wir die Revanchepartie Twilight Struggle spielen könnten.
Er meinte ja.
Unglücklicherweise war mein Kopf von der Krankheit noch zu benebelt um in Betracht zu ziehen dass er die Frage vielleicht nicht richtig verstanden hatte und nach gutem alten chinesischen Brauch einfach „Ja“ geantwortet haben könnte.
In Gemen angekommen waren wir dann erst in Runde 3 von 10 als er ein paar Anrufe bekam und meinte er kann jetzt nicht weiterspielen weil er müsse jetzt wegen der Arbeit weg, ob ich hierbleiben wolle oder mitkommen. Neugierig auf etwas neues bin ich dann mitgegangen. Herauszubekommen was genau passiert war wieder einmal schwierig, ich bin schon gewohnt mich überraschen zu lassen. Wir sind dann von seinem Vater abgeholt worden. Wie ich verstand ging es darum einen Tisch und einen Fernseher zu transportieren aber nichts zu schweres. An meine Gesundheit denkend war ich mir dann schon nicht mehr so sicher ob ich am richtigen Platz war aber es war zu spät. Außerdem... ein Tisch und ein Fenrseher? „A TV? A flatscreen?“ „Yeah!“ „Okay, well thats really not heavy“. Erst haben wir dann Auto gewechselt gegen einen Van. Beim fahren und schon auf meinem Weg zu Gemen bemerkte ich eines: Kunming ist VOLL von Polizisten. Und wenn ich sage voll dann MEINE ICH VOLL. Die stehen an jeder großen Kreuzung zu 4rt. An vielen großen Straße in Sichtweite zueinander. Auf den Brücken über die Kreuzungen. Dort daher erstmals angenehm keine Krimskramsverkäufer durch die und deren Waren du dich durchschlängeln musst. Dann nach dem Auto wechseln ging es zu Stevens alter Wohnung. Okay eingerichtet, gute Raumaufteilung, schockierende Küche: Diese ist in so einem „herausstehenden“ Balkon gebaut. Arbeitsfläche ist praktisch die vom Boden zur Wand dann zur Arbeitsplatte durchgängig verlegten Fließen. Das schwere Plastikrohr zum Gasanschluss zu den Kochplatten hängt durch die Luft. Aber das ist China. Wir haben dann ein wenig zusammengepackt. Bücher, DVDs, Fernseher... ah der Fernseher ist natürlich kein Flatscreen, aber wir sind im Erdgeschoss. Dann machte mir Steven ein tolles Geschenk. Einen tragbaren Elektroofen. Einen Ofen! Gesegnete westliche Zivilisation! Ich kann Dinge warmhalten! Und Buritos mit Käse überbacken! Ich kann Pizza backen! Und Kuchen! Und Brot! Naja, okay, ich backe eigentlich keine Kuchen. Und ich kann auch kein Brot backen bis jetzt. Und einen fertigen Pizzateig kriege ich hier auch nicht. Aber hey! Steven hat mir versprochen mir in Gemen zu zeigen wie man Pizzateig herstellt. Okay, ich könnte das natürlich auch übers Internet rausfinden, aber es ist doch viel cooler das in einem französischen Cafe in Kunming von einem Chinesen gezeigt zu bekommen nmmm? Jedenfalls ein sehr cooles Geschenk. Außerdem bekam ich eine alte 26cm Pfanne, was bedeutet dass ich mich in zukunft nicht mehr so oft am Wok verbrennen muss wenn ich meine Gerichte mache. Und dann habe ich noch ein Bild bekommen.
Dann haben wir das Auto mit den Sachen eingeräumt und sind wieder zum Cafe gefahren. Der Fernseher war verdammt schwer, besonders wenn man nicht ganz Gesund ist, aber aus der Sache kommt man dann ja auch nicht mehr raus wenn man mal zugesagt hat.... nicht dass ich genau wusste wozu. Zurück im Cafe also, das Zeug teilweise ins Cafe, den Rest transportierte dann Stevens Vater irgendwo hin. Endlich konnten wir weiterspielen, aber auch nicht wirklich lange. Meine Freundin kam schließlich von der Arbeit auf der Expo, und wir sind dann mit Steven zu „Sam“ einem Pakistani der an dem Abend indisch kochen wollte. Viele Laowais würden kommen. Für die er kochen wollte. So auch für uns. Das war so was gruppendynamisches. Am Anfang wollten wir einfach nur miteinander Abendessen, dann wurde es ein Essen bei Sam. Den Faith und ich bisher eigentlich noch nicht gekannt haben. Wir haben unser Spiel also schließlich eingefroren und sind dorthin. Faiths und mein Plan war jedoch nicht lange zu bleiben. Sie musste noch -auf den letzten Drücker- irgendwelche Dokumente für die Guidezertifizierung fertigstellen und ich bin ja noch ein wenig krank. Wir trafen auf dem Weg dann noch 2 weitere Personen bevor wir endgültig die Wohnung hinauf sind. Eine der beiden Personen kannte ich noch nicht. Wir haben dann ein interessantes wo-kommst-du-her Spiel gespielt. Ich habe sein israelisch dann schneller erkannt als er erraten konnte dass ich als deutschsprechender aus Österreich kommen kann.
Normalerweise, wenn Leute schließlich erfahren dass ich aus Österreich-Wien komme bekomme ich Sätze wie:
Ah, Austria - beautiful country!
Ah, Austria – Sound of music! You know?
Ah Vienna, Music city!
Ah Vienna, I have been there once! Liked it very much!
Ah Australia!
Sowas oder so ähnlich bin ich gewohnt. Aber folgender erster Satz war für mich neu.
Oh, you come from Vienna? I took my first MDMA there on the danube! Interesting experience!
Wir hatten uns gerade kennengelernt und sein Akzent war für mich ungewohnt und dann durch noch so einen ungewohnten Satz habe ich erst ja versucht mir zusammenzureimen was er da gesagt hatte, denn ich hatte ihn doch sicher nicht richtig verstanden. Aber nein, das hatte er schon gemeint.
Das essen war dann nett, aber die kleine Wohnung war wirklich gerammelt voll mit größtenteils Ausländern. Und wir mussten ja früh gehen. Also haben wir uns dann verabschiedet und dann ging es heimwärts um uns schließlich von einem aufregendem Tag auszuruhen.
Immerhin war ich heute schon wieder so bei Kräften das ich beschloss am Nachmittag in mein Lieblingscafe zu fahren. Auf dem Weg war ich zwar anscheinend noch so wenig bei Kräften dass eine chinesische Freundin die ich traf sagte „You should go to the doctor!“ aber was weiß die schon. Meine Lunge und mein Husten und meine Stimme hörten sich bezaubernd an im Vergleich zu noch vorgestern! Außerdem... zum Arzt in die Klinik gehen? Der gibt mir ja dann gleich ein paar Spritzen und legt mich für eine Stunde in so ein komisches Bett... nein, ich bin sowieso ein männlicher Weißer zwischen 19-59 und daher unverwundbar und muss ergo auch nicht zum Arzt gehen!
Ich Cafe Gemen angekommen begann ich dann mit Steven unsere Revanche-Partie von „Twilight Struggle“. Wer ist Steven? Ich hatte ihn schonmal erwähnt. Er ist mein Lieblingskellner im Cafe Gemen und mittlerweile auch guter Freund. Nicht nur das, wie sich heute herausstellte ist er seit 2 Monaten auch 50%iger Besitzer des Cafes Gemen. Soviel zu ihm. Aber was ist „Twilight Struggle“? Das ist ein Brettspiel das ca. 4 Stunden dauert bei dem 2 Personen den Kalten Krieg nachspielen. Spielfeld ist die Welt. Ich kannte das Spiel nicht bis Steven es mir vorgestellt hat, für den es eines seiner Lieblingsspiele ist. Bei meinem ersten Spiel habe ich ihn gleich nach 1,5 Stunden weggeputzt gehabt und ihm auch noch ein paar Regeln ausgebessert. Als „Meticulous European“ wie Faith mich oft gerne nennt habe ich mir vorher das Spiel ausgeborgt gehabt, und für einen Nachmittag und einen Abend bis Mitternacht die Regeln studiert und dann ein Probespiel gegen mich selbst angefangen. Daher wusste ich ziemlich genau wie das ganze funktioniert und die 12 A4-Seiten Regeln und die 14-seitige Reportage eines Probespiels die danach in der Anleitung standen kannte ich flüssig. Das „Twilight Struggle“-spielen mit Steven ist auch insofern amüsant weil er parallel zu den englischen Spielkarten die wir verwenden die jeweiligen Karten der chinesischen Ausgabe hat, da die Anweisungen recht komplex sind und er keinen Fehler machen will.
Bevor ich zu Gemen gefahren bin habe ich ihn wohlweislich angerufen und gefragt ob er genug Zeit hat das wir die Revanchepartie Twilight Struggle spielen könnten.
Er meinte ja.
Unglücklicherweise war mein Kopf von der Krankheit noch zu benebelt um in Betracht zu ziehen dass er die Frage vielleicht nicht richtig verstanden hatte und nach gutem alten chinesischen Brauch einfach „Ja“ geantwortet haben könnte.
In Gemen angekommen waren wir dann erst in Runde 3 von 10 als er ein paar Anrufe bekam und meinte er kann jetzt nicht weiterspielen weil er müsse jetzt wegen der Arbeit weg, ob ich hierbleiben wolle oder mitkommen. Neugierig auf etwas neues bin ich dann mitgegangen. Herauszubekommen was genau passiert war wieder einmal schwierig, ich bin schon gewohnt mich überraschen zu lassen. Wir sind dann von seinem Vater abgeholt worden. Wie ich verstand ging es darum einen Tisch und einen Fernseher zu transportieren aber nichts zu schweres. An meine Gesundheit denkend war ich mir dann schon nicht mehr so sicher ob ich am richtigen Platz war aber es war zu spät. Außerdem... ein Tisch und ein Fenrseher? „A TV? A flatscreen?“ „Yeah!“ „Okay, well thats really not heavy“. Erst haben wir dann Auto gewechselt gegen einen Van. Beim fahren und schon auf meinem Weg zu Gemen bemerkte ich eines: Kunming ist VOLL von Polizisten. Und wenn ich sage voll dann MEINE ICH VOLL. Die stehen an jeder großen Kreuzung zu 4rt. An vielen großen Straße in Sichtweite zueinander. Auf den Brücken über die Kreuzungen. Dort daher erstmals angenehm keine Krimskramsverkäufer durch die und deren Waren du dich durchschlängeln musst. Dann nach dem Auto wechseln ging es zu Stevens alter Wohnung. Okay eingerichtet, gute Raumaufteilung, schockierende Küche: Diese ist in so einem „herausstehenden“ Balkon gebaut. Arbeitsfläche ist praktisch die vom Boden zur Wand dann zur Arbeitsplatte durchgängig verlegten Fließen. Das schwere Plastikrohr zum Gasanschluss zu den Kochplatten hängt durch die Luft. Aber das ist China. Wir haben dann ein wenig zusammengepackt. Bücher, DVDs, Fernseher... ah der Fernseher ist natürlich kein Flatscreen, aber wir sind im Erdgeschoss. Dann machte mir Steven ein tolles Geschenk. Einen tragbaren Elektroofen. Einen Ofen! Gesegnete westliche Zivilisation! Ich kann Dinge warmhalten! Und Buritos mit Käse überbacken! Ich kann Pizza backen! Und Kuchen! Und Brot! Naja, okay, ich backe eigentlich keine Kuchen. Und ich kann auch kein Brot backen bis jetzt. Und einen fertigen Pizzateig kriege ich hier auch nicht. Aber hey! Steven hat mir versprochen mir in Gemen zu zeigen wie man Pizzateig herstellt. Okay, ich könnte das natürlich auch übers Internet rausfinden, aber es ist doch viel cooler das in einem französischen Cafe in Kunming von einem Chinesen gezeigt zu bekommen nmmm? Jedenfalls ein sehr cooles Geschenk. Außerdem bekam ich eine alte 26cm Pfanne, was bedeutet dass ich mich in zukunft nicht mehr so oft am Wok verbrennen muss wenn ich meine Gerichte mache. Und dann habe ich noch ein Bild bekommen.
Dann haben wir das Auto mit den Sachen eingeräumt und sind wieder zum Cafe gefahren. Der Fernseher war verdammt schwer, besonders wenn man nicht ganz Gesund ist, aber aus der Sache kommt man dann ja auch nicht mehr raus wenn man mal zugesagt hat.... nicht dass ich genau wusste wozu. Zurück im Cafe also, das Zeug teilweise ins Cafe, den Rest transportierte dann Stevens Vater irgendwo hin. Endlich konnten wir weiterspielen, aber auch nicht wirklich lange. Meine Freundin kam schließlich von der Arbeit auf der Expo, und wir sind dann mit Steven zu „Sam“ einem Pakistani der an dem Abend indisch kochen wollte. Viele Laowais würden kommen. Für die er kochen wollte. So auch für uns. Das war so was gruppendynamisches. Am Anfang wollten wir einfach nur miteinander Abendessen, dann wurde es ein Essen bei Sam. Den Faith und ich bisher eigentlich noch nicht gekannt haben. Wir haben unser Spiel also schließlich eingefroren und sind dorthin. Faiths und mein Plan war jedoch nicht lange zu bleiben. Sie musste noch -auf den letzten Drücker- irgendwelche Dokumente für die Guidezertifizierung fertigstellen und ich bin ja noch ein wenig krank. Wir trafen auf dem Weg dann noch 2 weitere Personen bevor wir endgültig die Wohnung hinauf sind. Eine der beiden Personen kannte ich noch nicht. Wir haben dann ein interessantes wo-kommst-du-her Spiel gespielt. Ich habe sein israelisch dann schneller erkannt als er erraten konnte dass ich als deutschsprechender aus Österreich kommen kann.
Normalerweise, wenn Leute schließlich erfahren dass ich aus Österreich-Wien komme bekomme ich Sätze wie:
Ah, Austria - beautiful country!
Ah, Austria – Sound of music! You know?
Ah Vienna, Music city!
Ah Vienna, I have been there once! Liked it very much!
Ah Australia!
Sowas oder so ähnlich bin ich gewohnt. Aber folgender erster Satz war für mich neu.
Oh, you come from Vienna? I took my first MDMA there on the danube! Interesting experience!
Wir hatten uns gerade kennengelernt und sein Akzent war für mich ungewohnt und dann durch noch so einen ungewohnten Satz habe ich erst ja versucht mir zusammenzureimen was er da gesagt hatte, denn ich hatte ihn doch sicher nicht richtig verstanden. Aber nein, das hatte er schon gemeint.
Das essen war dann nett, aber die kleine Wohnung war wirklich gerammelt voll mit größtenteils Ausländern. Und wir mussten ja früh gehen. Also haben wir uns dann verabschiedet und dann ging es heimwärts um uns schließlich von einem aufregendem Tag auszuruhen.
7.6.13
Die South Asian Expo
Heute bin ich erstmals wieder auf die Uni. Einige Überraschungen warteten auf mich. Denn wir hatten plötzlich einen neuen Mitstudierenden. Einen Deutschen. Der mit einer Chinesin verheiratet ist. Der aber außerdem nur 2 Wochen in Kunming ist und für die Zeit einen Studentenausweis bekommen hat. Innerhalb eines Tages. Der in den letzten Tagen in denen er schon studierte keinen einzigen anderen Mitstudenten kennengelernt hat da keiner da war. Also viel erstaunliches. Vor allem das mit dem Studentenausweis in einem Tag... wielange hat meiner gebraucht... 1,5 Monate? Leos gar ZWEI!? Und der gleich ein wenig deutschen Fleiß und Gründlichkeit in den Unterricht gebracht hat. Das ist motivierend.
Die nächste Überraschung für mich war auch für ihn überraschend: Montag und Dienstag ist Feiertag. Und Mittwoch. Weil es ist Dragon Boat Festival. Ich wusste von dem Festival aber ich wusste nicht dass da auch frei ist. Das bedeutete auch das sich das Studium meines deutschen Kollegen Sebastian von 13 Tage auf 10 runterkürzte. Was aber wieder nicht ganz stimmt weil ganz chinesisch Montag und Dienstag nachgeholt werden und zwar an dem Wochenende. Das ist insofern ungut, weil ich ja auf die South Asian Expo gehen wollte und mir das was vom Tag nimmt.
Nach dem Unterricht habe ich mich mit Faith getroffen und wir sind gemeinsam zur Expo gefahren. Kaum nahe dem Gelände angekommen wurde ich schon gebeten ein Foto mit einem Chinesen dort zu machen. Kein Problem, das passiert manchmal. Lächeln, Knips und vorbei. An dem Tag sollten noch 4 andere Chinesen ein Foto von mir haben wollen. Der erste Chinese war aber in mehrfacher Hinsicht interessant. Einerseits war er locker 1,90m groß. Zweitens hatte er blondierte Haare mit einer Mähne und auch sein Outfit passte nicht nach China. Eher nach Harlem NY. Von den Cuts und aufgeschundener Haut ganz zu schweigen. Vielleicht wichtigstes Accessoire: Eine Ali-G Sonnenbrille! Außerdem sprach er gutes englisch, wenn auch mit grauenhaftem Akzent. Das spannendste war dann als ich verstand was er noch von mir wollte. Ob ich denn Leute kennen würde, oder Leute die jemand kennen würden die eine multikulturelle Gesellschaft ablehnen würden. Er würde mit diesen gerne sprechen. Wurde ich auch noch nie gefragt. Nach dieser interessanten Begegnung wandten wir uns schließlich wieder unserem eigentlichem Plan zu: der Expo.
Ursprünglicher Plan: sie flaniert mit mir ein paar Stunden herum bevor sie wieder bei den Indern zu arbeiten beginnt. Wir hatten aber nicht mit den Unmengen an Leuten beim Eingang gerechnet... naja, hatten wir eigentlich irgendwie schon. Aber vielleicht nicht wahrhaben wollen. Wir wollten uns dann mit unseren Connections von drinnen Namenschilder geben lassen mit denen wir die Schlange und die Entrance Fee umgehen können. Das Gerücht das Ausländer gratis reinkommen hat nämlich nicht gestimmt. Leider war das Handy in der Nähe der Expo äußerst unzuverlässig und als wir schließlich durchkamen waren auch unsere Connections in der Expo äußerst unzuverlässig.
Die meisten der Namenschilder haben nämlich leider auch ein Foto. Das ist für Chinesinnen kein Problem, Faith würde einfach von einer anderen Chinesin drinnen ein Schild nehmen, den Eingangskräften ist sowas egal: die Chinesinnen schauen ja alle gleich aus.... ERNSTHAFT, dieses Vorgehen funktioniert hier, nicht nur bei Expos sondern auch bei Prüfungen....! Soweit so gut. Aber Faith wollte von ihrem indischen Freund nicht nur eine Eintrittskarte für sich sondern auch für mich... seine Antwort darauf war dann so etwa „well, the problem is we dont really have that sort of people...“
2,7 Stunden nach Ende meiner Vorlesung war ich also dann noch immer nicht drinnen, dafür aber schließlich doch in der Schlange für eine Eintrittskarte. Das hatte sich dann auch deswegen angeboten weil wir schon in einem Bereich weiter vorne waren und die MASSEN an Polizisten die Schlange an einer gewissen Stelle kappten und die anderen Leute offenbar nach Hause schickten. Daher konnten wir dann noch eine Weile gemützlich sitzen bis die Schlange nicht mehr allzu lange war.
Okay, endlich drinnen. Hooray! Was einmal auffällt ist das da nicht nur asiatische Länder sind. Oder gar nur South Asian Länder. Die Liste war länger. Natürlich nicht nur Pakistan, Indien, Laos, Vietnam, Cambodgia oder Thailand. Wir hatten auch Afghanistan, Taiwan (das ja eigentlich laut VR-China Diktion ja kein eigenes Land ist) und auch zB Iran. Die Expo ist eine Mischung aus B2B und Verkaufen-wir-Kleinkram.
Weil es schon recht spät war musste Faith bald arbeiten und bin ich recht schnell alleine losgezogen.
So ganz genau mit den Ländern haben sie es eh nicht genommen, wie gesagt gab es einen Bereich zB für Taiwan. Aber auch einen für Macao und einen für Hong Kong. Beides ja Sonderwirtschaftszonen in China, so gesehen okay. Außerdem hatten einige der Provinzen eigene Bereiche. In denen wurde vor allem Essen verkauft.
An westlichen Ländern gab es nicht viel. Ein paar Australien Stände die vor allem Wein verkauften. Provokant fand ich bei einem Australienstand direkt neben dem Namen „Australia“ eine Weinwerbung mit Rot-Weiß-Roter Schärpe gleich daneben...
Weiters gab es sogar einen italien-Stand: der verkaufte Eis. Mit deutschen Werbeplakaten dahinter.
An dem einen französischen Stand gab es Schmuck, auf den die Chinesen ja wie irre stehen.
Dann gab es auch noch Stände aus dem nahen Osten. Ein Stand für die Türkei mit vor allem Lederjacken. Es gab auch einen Israelstand. Der war aber interessanterweise geschlossen. Ich habe dann hinter den „Vorhang“ gespickt und dahinter sah es aus wie nach einem Bombenanschlag...
Es gab auch einige Iran-Stände. Da aber die EU ja einige Embargos gegen den Iran laufen hat und ich ja EU Bürger bin habe ich natürlich am Embargo mitgewirkt und nichts gekauft sondern mich demonstrativ vor die Iranstände gestellt und moralisch überlegen weggeschaut.
Alles in Allem kann man also sagen dass vor allem die Länder vertreten waren von denen ich mir vorstellen kann dass China ein größeres strategisches Interesse hat die Beziehungen zu vertiefen.
So gab es eben auch die exotischen Stände wie Ghana und Tanzania. Die afrikaner dort waren aber offensichtlich von ihrer Regierung geschickt worden und waren eher gelangweilt und wussten wohl nicht was sie eigentlich verkaufen sollten: die Produkte waren eher mager. Tanzania hatte zB 3 Stände, einer hatte eine einzelne Art Kaffee, ein zweiter hatte 3 verschiedene Packungen von Nüssen, alle nicht sehr qualitativ aussehend. Beide Stände waren auch geschmückt wie man es wohl auch in Afrika sehen kann: nämlich praktisch gar nicht. Nackte Wände, nackte Tische, bei einem Stand gerade mal ein nicht gerade großes „tanzanian Coffee“ Plakat. Nur der dritte Tanzania-Stand war professionell aufgezogen: viele Produkte, viele Verkäufer, viele Käufer, schön geschmückt. Nur keine Waren aus Afrika, gerade ein einzelner hölzerner Elefantenkopf und das Tanzania Schild erinnerten an welchen Stand man war. Warum war der Stand anders? Ich sah dort keinen einzigen Afrikaner, nur Chinesen die verkauften. Wie ich durch einige Gespräche dann erfahren habe kaufen sich Chinesen bei Ständen von den Ländern ein und verkaufen dann ihre eigenen Waren. Sie bekommen keine Läden bzw nur zu sehr hohen Preisen daher ist die einzige Möglichkeit sich „unterzumieten“. Händler aus vielen Ländern sind dann nur allzu froh das Angebot anzunehmen.... so gesehen war eventuell das was wir an den afrikansichen Ständen gesehen haben ähnlich wie das was sich im Moment in vielen Ländern in Afrika abspielt: die einzigen die dort Geschäfte machen sind die Chinesen und die Afrikaner sind froh ihnen das Geschäft zu überlassen....
An vielen Ständen haben die Chinesen dann versucht einen Alibi-Ausländer anzustellen, da es Strafen für dieses Geschäftsverhalten gibt. Aufmerksame Leser können sich vielleicht denken wen ich da auch meinen könnte... bei manchen Ständen war es den Chinesen aber egal.
Die Chinesen versuchten die Stände auch während der Expo zu übernehmen. So zB auch bei den Indern. So zivilisiert haben sie es zumindest am ersten Tag gemacht. Ab dem 2. Tag haben sie dann einfach begonnen an verwaisten Ständen zu verkaufen. Solange sich keiner aufgeregt hat zumindest. Aufgeregt haben sich aber nicht viele: der Armee an Polizisten und sonstigen Sicherheitskräften war das herzlich egal. Am dritten und vor allem am letzten Tag brach ja dann überhaupt Anarchie aus. Nicht nur sehr viele Leute (selbst für chinesische Verhältnisse), sondern Chinesen eröffneten in den Gängen eigene Stände wodurch natürlich der Durchfluss der Massen noch weiter verlangsamt wurde. Am ersten Tag wollte ich noch nicht kaufen, da waren mir gefühlt zuviele Leute, aber an den folgenden Tagen sollte es nur noch schlimmer werden. Als ich mich schließlich am letzten Tag dazu durchrang endlich zu versuchen die von mir ins Auge gefassten Sachen zu kaufen war es schon zu spät: viele Stände waren komplett ausverkauft, andere zum Teil.
Udam, jener Inder der meinte er hätte nicht für „that sort of people“ einen Ausweis um mich reinzubekommen hatte wie die anderen Stände auch recht viel zu tun. Das sollte aber noch gar nichts sein gegen die nächsten Tage wie ich bemerkten sollte! Udam hatte sich als Ziel gesetzt herauszufinden welche indischen Produkte auf dem chinesischen Markt gut ankommen würden und dabei keinen Verlust zu machen. Am ersten Tag konnte er schon gut verkaufen. Leider waren auch ca. 10% des von ihm eingenommenen Geldes Falschgeld! Echt bitter, er tat mir leid! Faith hatte nicht allzuviel zu tun, sie saß wie einer der Chefs lange einfach herum musste aber am Stand sein. Der andere indische Chef jedoch düste die ganze Zeit herum.
Ich bewegte mich in der Zwischenzeit durchs geschehen. Die ganzen Kleinkramverkaufssachen haben mich nicht wirklich interessiert, da waren die großen Firmen schon interessanter: die berüchtigten Solaranlagen die verschiedene Firmen ausstellten. Berüchtigt da bei uns ja mittlerweile schon unter Strafzoll gestellt. Eine Elektroautofirma mit eigenen schon im Einsatz befindlichen Elektromopeds für die Polizei, auf Old-Timer getrimmte Eletroautos und als Highlight einen Sportflitzer. Was typisch chinesisch ist: keine Daten zu den Produkten, nur ein wenig blabla, aber kein: soviele Kilometer oder das ist die Höchstgeschwindigkeit. Fotografiert wurden die Modelle dennoch von vielen Leuten gerne. Auch waren viele Firmen dort die maschinell hergestellte Verzierungen in Holz, Stein, Marmor etc machen. Ich habe mir das Herstellungsverfahren erklären lassen und Karten ausgetauscht. Wenn ich mir mal so eine Industriemaschine zulegen will bekomme ich jetzt mit meinen Kontakten mehr als 20% Rabatt....
Ein weiterer Vorteil von diesen großen Firmen/Industriefirmen die Ausstellten war, dass verhältnismäßig weniger Leute dort waren. Denn wie gesagt wurde es ja mit den Tagen nur immer schlimmer. Am letzten Tag mit den gesamten neu-aufgemachten Spontanständen war die Expo sowieso irgendwie zu einer großen Markthalle verkommen, inklusive dem Müll der so am Boden herumlag. Aber wirklich was zu kaufen gab es bei diesen Industriefirmen natürlich nicht. Da war zB Taiwan schon interessanter. Ich wollte eine spezielle Teethermoskanne kaufen und vertraue den Mainland-China Produkten mit ihrer Plastikqualität da nicht ganz (von wegen heißes Wasser reinschütten). So habe ich die Taiwanstände durchsucht und wurde fündig. Ich habe dann gefragt ob ich das Ding auch im Geschirrspüler waschen kann und wurde nur wieder verblüfft und verständnislos angesehen... einer hat sogar gelacht glaube ich.... also auch Taiwanesen verwenden offensichtlich nicht wirklich Geschirrspüler...
Alles in allem war es ein spannendes Erlebnis! Außerdem kann ich berichten: ständiges angestarrt werden ermüdet. Klar, mit welcheln meines Aussehens könnte ich das zum großen Teil ändern, aber normalerweise bin ich dran eh schon gewöhnt. Aber wenn du natürlich solche Menschenmassen hast dann wird das schon mühsam....
Anderes Tai Chi
Ich bin vor ein paar Tagen im Park gesessen und habe mich meinen
Malereien gewidmet als ich einen alten Mann bemerkt habe der mit Tai
Chi aka „Schattenboxen“ begonnen hat. Er war sicher weit über 70
und hat da eine ziemlich beeindruckende Show hingelegt. Nach einem
Jahr Tai Chi bin ich ja nicht mehr ganz so ohne Kenntnisse über
dieses Zeug. Nur den 24-Arten Yang Stil, jenen den ich gelernt habe,
hat er nicht verwendet. Ich habe dann schließlich beschlossen zu ihm
zu gehen und habe dann in meinem gebrochenen Chinesisch gesagt:
„Schauen Sie, dann sagen Sie ob gut oder nicht gut“ und habe dann
versucht mein gelerntes zu zeigen. Stellt sich erstens heraus das
mein Tai Chi schon ziemlich eingerostet ist und ich an einigen
Stellen nicht mehr genau wusste wie es geht. Erkannt hat er es aber,
hat mich aber dann unterbrochen. Und hat dann selbst vorgezeigt. Nun,
erkannt habe ich es. Aber stellt sich heraus das mein chinesischer
Meister in Wien eine sehr eigene Art des Yang-Stils hat. Ich habe
nämlich dann noch im Internet gecheckt und mir ein paar Videos
angeschaut: hier in China sind die Bewegungen schon stark anders als
wie ich sie gelernt habe. Die frage die sich also stellt ist: macht
es mein Lehrer in Wien falsch, oder machen es alle Chinesen falsch?
6.6.13
Wie bezahlt man in China seine Strom & Wasserrechnung?
Hier in China wird fast
alles bar erledigt. Kreditkarten hier sind sehr neu, erst in den
letzten 2 Jahren oder so werden sie langsam mehr verwendet. Die haben
hier auch ein eigenes System das nicht mit unseren kompatibel ist:
nennt sich UnionPay. Wie gesagt wird aber das meiste hier bar
gemacht. Nicht nur beim einkaufen sondern auch bei Rechnungen.
Wenn Handyrechnungen zu zahlen sind, geht man in einen Handyshop und zahlt dort. Damit das Internet weiter funktioniert geht man zu ausgesuchten Traffiken und recharged dort sein Pre-Paid Limit (man hat dennoch einen Vertrag abgeschlossen das man mindestens ein halbes Jahr bei dem Anbieter bleibt). Gasrechnung (fürs kochen) gibt es so nicht. Du gehst in einen bestimmten Shop und kaufst dort eine Prepaid Karte. Mit der gehst du wieder heim und gibst den Code im Gaszähler ein der daraufhin dir ein guthaben gutschreibt. Ebenso werden die Kosten für Strom und Wasser nicht von deinem Konto angezogen. Vor ein paar Tagen wurde im Ergeschoß folgende Zettel aufgehängt:
Die Zettel hängen übrigens nicht in den Aufzügen wo es einen eigenen Platz für „Bekanntmachungen“ gibt, sondern stattdessen eben im Erdgeschoss: falls man immer über die Garage das Gebäude betritt, hat man halt Pech gehabt, dann kriegt man Informationen auch nicht mit.
Was steht denn da nun eigentlich? Naja, es steht das bis zu einem bestimmten Tag die Strom und Wasserrechnung zu zahlen ist. Und dann ist abgebildet wieviel jeder einzelne Haushalt des Hauses einzuzahlen hat. Links die Türnummer, rechts der zu zahlende Betrag.
Unsere hypersensiblen österreichischen Datenschützer würden sofort in Tränen ausbrechen oder gleich eine Herzattacke bekommen.... Die Frist ist nich gerade lang, daher sind wir gleich einzahlen gegangen (wieder bestimmte Geschäfte in denen man das erledigen kann: in dem Fall in einer Apotheke), zumal wir den Zettel auch recht spät gesehen haben weil wir oft über den Keller das Gebäude betreten. Andererseits drehen sie einen offenbar nicht gleich am ersten Tag nach versäumen der Frist Wasser und Strom ab sondern du hast 1-3 Tage Zeit.
Wenn Handyrechnungen zu zahlen sind, geht man in einen Handyshop und zahlt dort. Damit das Internet weiter funktioniert geht man zu ausgesuchten Traffiken und recharged dort sein Pre-Paid Limit (man hat dennoch einen Vertrag abgeschlossen das man mindestens ein halbes Jahr bei dem Anbieter bleibt). Gasrechnung (fürs kochen) gibt es so nicht. Du gehst in einen bestimmten Shop und kaufst dort eine Prepaid Karte. Mit der gehst du wieder heim und gibst den Code im Gaszähler ein der daraufhin dir ein guthaben gutschreibt. Ebenso werden die Kosten für Strom und Wasser nicht von deinem Konto angezogen. Vor ein paar Tagen wurde im Ergeschoß folgende Zettel aufgehängt:
Die Zettel hängen übrigens nicht in den Aufzügen wo es einen eigenen Platz für „Bekanntmachungen“ gibt, sondern stattdessen eben im Erdgeschoss: falls man immer über die Garage das Gebäude betritt, hat man halt Pech gehabt, dann kriegt man Informationen auch nicht mit.
Was steht denn da nun eigentlich? Naja, es steht das bis zu einem bestimmten Tag die Strom und Wasserrechnung zu zahlen ist. Und dann ist abgebildet wieviel jeder einzelne Haushalt des Hauses einzuzahlen hat. Links die Türnummer, rechts der zu zahlende Betrag.
Unsere hypersensiblen österreichischen Datenschützer würden sofort in Tränen ausbrechen oder gleich eine Herzattacke bekommen.... Die Frist ist nich gerade lang, daher sind wir gleich einzahlen gegangen (wieder bestimmte Geschäfte in denen man das erledigen kann: in dem Fall in einer Apotheke), zumal wir den Zettel auch recht spät gesehen haben weil wir oft über den Keller das Gebäude betreten. Andererseits drehen sie einen offenbar nicht gleich am ersten Tag nach versäumen der Frist Wasser und Strom ab sondern du hast 1-3 Tage Zeit.
5.6.13
Auch Migräne ist in China komplizierter
Ich habe so circa alle
halben Jahre eine Migräneattacke. Nicht allzu schlimm, nur bin ich
dann sobald sie nach einer halben Stunde vorüber ist nicht mehr
wirklich in der Lage viel zu unternehmen oder mich gut zu
konzentrieren. Auch wegen dem dann einsetzenden starkem Kopfweh. Wenn
ich noch während der Migräne ein Aspirin schlucke, ist es habe ich
den Eindruck weniger schlimm. Wenn ich es später kriege, naja, dann
kann ich zumindest die Kopfschmerzen etwas lindern.
Jetzt hat mich auf jeden Fall in China meinen ersten Migränefall gehabt. Wir waren gerade Handy einkaufen. Das ist dann eher ungut, weil man muss sich ja konzentrieren und auch ausprobieren ob das Handy funktioniert: Wenn du in China etwas kaufst, probierst du es besser gleich an Ort und Stelle aus. Vor allem wenn es sich um ein Produkt für den rein chinesischen Markt handelt wie das Xiaomi Handy!
Wir haben den Besuch in dem Handygeschäft dann irgendwie runtergebogen. Danach wollte ich halt schnell ein Aspirin zum gleich einwerfen einkaufen gehen. Mir schwante schon übles: in China dauert für mich gefühlt alles immer ein wenig länger und alles kann ein wenig komplizierter sein, und das ist dann sicher nicht lustiger wenn man grade Migräne hat. Ich habe Faith also gleicht mitgeteilt was ich denn wollte. Schnell ein Kopfwehpulver zum gleich einwerfen um sofort was gegen die Migräne zu machen.
Erst hat es dann gedauert bis wir in einer Apotheke waren. Dort schließlich angekommen habe ich meine Freundin gebeten nach einem einfachen Aspirin zu fragen. Nun musste ich gegen 2 Chinesinnen "anreden": einerseits meine Freunin, und andererseits die Apothekerin.
Ein Aspirin? Ja, ein Aspirin. Eins zum gleich runterschlucken, weil ich gegen die derzeitige Migräneattacke kämpfen wollte. Was ich denn wollte. Was gegen Kopfschmerzen? Westliche Medizin oder traditionelle chinesische Medizin? Westliche. Einfach ein Aspirin. Ja, sie würde auch westliche Empfehlen sagte meine Freundin. Na dann... Aspirin also ja? Ja....jaaa!
>>Ni jou mei jou „As-pi-lin“<< [=Haben sie Aspirin?]
Moment, sie schaut nach. Ja welches Aspirin ich denn wollte? Was soll das heißen welches Aspirin. Aspirin halt. Gegen Kopfschmerzen. Kleinste Packung. Es gibt nur Hunderterpackungen. Auch gut, wurscht eine Hunderterpackung Aspirin halt. Neinnein, also welches Aspirin würde ich denn wollen?. Es gibt 2 verschiedene Aspirin. Aspirin für den Bauch oder Aspirin für die Nieren? Sie habe kein Aspirin für den Kopf. Da war ich dann doch ein wenig verloren zumal ich ja nur schnell eine Kopfwehtablette einwerfen wollte. Wurscht, ist wurscht, einfach irgendwas gegen Kopfweh bitte. Hätte ich gerne... bitte bitte... okay was hätte ich denn gerne? Westliches Medikament oder TCM? WURSCHT! Egal, bitte gebt mir nur etwas gegen mein Kopfweh! Ich nehme auch TCM. Westliches ist mir lieber, aber TCM warum nicht wenn es hilft!
Nach einigem weiterem hin-und-her sind wir schließlich endlich aus der Apotheke dann raus und hatte eine Packung von TCM Kopfwehmittel. (welche Größe, 20 oder 100 Stück?). Endlich draußen wollte ich es dann nehmen, doch meine Freundin schaute mich nur verwundert an: nein, das kann ich so nicht nehmen, das muss in Wasser aufgelöst werden. Was? Okay, gut, dann kaufen wir halt noch eine Flasche Wasser was solls. Nein, das geht nicht, es muss in heißem Wasser aufgelöst werden..... okay also erstmal auf den Weg heim, dort dann Wasser gekocht, dann das Mittelchen aufgelöst und getrunken.
Schaut braun aus, schmeckt eher grauslich. Egal, Hauptsache es hilft. 10 Minuten später habe ich jedoch noch immer Kopfweh was ich dann meiner Freundin auch mitteile. Die Antwort war dann dass ich Geduld haben müsse. TCM brauche etwas länger zum wirken. Na dann....
Jetzt hat mich auf jeden Fall in China meinen ersten Migränefall gehabt. Wir waren gerade Handy einkaufen. Das ist dann eher ungut, weil man muss sich ja konzentrieren und auch ausprobieren ob das Handy funktioniert: Wenn du in China etwas kaufst, probierst du es besser gleich an Ort und Stelle aus. Vor allem wenn es sich um ein Produkt für den rein chinesischen Markt handelt wie das Xiaomi Handy!
Wir haben den Besuch in dem Handygeschäft dann irgendwie runtergebogen. Danach wollte ich halt schnell ein Aspirin zum gleich einwerfen einkaufen gehen. Mir schwante schon übles: in China dauert für mich gefühlt alles immer ein wenig länger und alles kann ein wenig komplizierter sein, und das ist dann sicher nicht lustiger wenn man grade Migräne hat. Ich habe Faith also gleicht mitgeteilt was ich denn wollte. Schnell ein Kopfwehpulver zum gleich einwerfen um sofort was gegen die Migräne zu machen.
Erst hat es dann gedauert bis wir in einer Apotheke waren. Dort schließlich angekommen habe ich meine Freundin gebeten nach einem einfachen Aspirin zu fragen. Nun musste ich gegen 2 Chinesinnen "anreden": einerseits meine Freunin, und andererseits die Apothekerin.
Ein Aspirin? Ja, ein Aspirin. Eins zum gleich runterschlucken, weil ich gegen die derzeitige Migräneattacke kämpfen wollte. Was ich denn wollte. Was gegen Kopfschmerzen? Westliche Medizin oder traditionelle chinesische Medizin? Westliche. Einfach ein Aspirin. Ja, sie würde auch westliche Empfehlen sagte meine Freundin. Na dann... Aspirin also ja? Ja....jaaa!
>>Ni jou mei jou „As-pi-lin“<< [=Haben sie Aspirin?]
Moment, sie schaut nach. Ja welches Aspirin ich denn wollte? Was soll das heißen welches Aspirin. Aspirin halt. Gegen Kopfschmerzen. Kleinste Packung. Es gibt nur Hunderterpackungen. Auch gut, wurscht eine Hunderterpackung Aspirin halt. Neinnein, also welches Aspirin würde ich denn wollen?. Es gibt 2 verschiedene Aspirin. Aspirin für den Bauch oder Aspirin für die Nieren? Sie habe kein Aspirin für den Kopf. Da war ich dann doch ein wenig verloren zumal ich ja nur schnell eine Kopfwehtablette einwerfen wollte. Wurscht, ist wurscht, einfach irgendwas gegen Kopfweh bitte. Hätte ich gerne... bitte bitte... okay was hätte ich denn gerne? Westliches Medikament oder TCM? WURSCHT! Egal, bitte gebt mir nur etwas gegen mein Kopfweh! Ich nehme auch TCM. Westliches ist mir lieber, aber TCM warum nicht wenn es hilft!
Nach einigem weiterem hin-und-her sind wir schließlich endlich aus der Apotheke dann raus und hatte eine Packung von TCM Kopfwehmittel. (welche Größe, 20 oder 100 Stück?). Endlich draußen wollte ich es dann nehmen, doch meine Freundin schaute mich nur verwundert an: nein, das kann ich so nicht nehmen, das muss in Wasser aufgelöst werden. Was? Okay, gut, dann kaufen wir halt noch eine Flasche Wasser was solls. Nein, das geht nicht, es muss in heißem Wasser aufgelöst werden..... okay also erstmal auf den Weg heim, dort dann Wasser gekocht, dann das Mittelchen aufgelöst und getrunken.
Schaut braun aus, schmeckt eher grauslich. Egal, Hauptsache es hilft. 10 Minuten später habe ich jedoch noch immer Kopfweh was ich dann meiner Freundin auch mitteile. Die Antwort war dann dass ich Geduld haben müsse. TCM brauche etwas länger zum wirken. Na dann....
4.6.13
So hat es mich nun auch erwischt
Langsam ging es meiner
Freundin besser, und dann bin ich krank geworden. Nun liege ich im
Bett.... Husten, schnupfen Heiterkeit lautet die Diagnose.
Ich fürchte Husten und jede Art von Anfällen von Nicht-Komplett-Gesund wie zB Heiserkeit hier in China. Denn das beudeutet dann eine starke Veränderung der Nahrungsaufnahme: denn eine von uns im Westen nicht nur völlig unterschätzte, nein nämlich sogar gänzlich unbekannte Gefahr wird dann noch bestimmender für das zu dir genommene Essen.
Wir haben ein wenig Zeug gekauft gegen Husten, Faiths Medikamente-Reserven waren schon gering. Wie Apothekenbesuche hier ablaufen können wisst ihr ja schon. Diesmal war es nicht ganz so schlimm, Faith war ja schon mehr auf mich eingestellt und ich hatte keine Migräne, daher war der Besuch ganz okay. Heim bin ich dann mit 3 TCMs und einer westlichen Gurgellösung. Das TCM Zeug: Hustenpastillen, dann ein Sirup zum schlucken und so braunes Zeug zum auflösen im heißen Wasser und dann trinken.
Hustenpastillen: Sind ziemlich wie bei uns. Nichts auffälliges zu berichten.
Sirup: Der hat mich am meisten überrascht. Wir sind aus der Apotheke raus und ich hab den gleich genommen. Und nach schon einer halben Minute waren meine Beschwerden stark gelindert. Ich hatte ja von TCM nach meiner letzten Erfahrung eher damit gerechnet das es länger dauern würde bis das Zeug wirkt.
Braunes Zeug zum auflösen: Ich habe das dann daheim gleich genommen. Das TCM-Kopfwehmittel das ich vormals gekauft habe ist ja auch so: erst in heißem Wasser auflösen, dann trinken. Genauso wie dieses Mittel. Und das Pulver schaut auch genauso aus mit ein paar groben Körnern drinnen. Und wenn man es im Wasser aufgelöst hat schaut die Farbe und Konsistenz genauso aus wie die vom Kopfwehpulver. Und wenn man es dann trinkt dann schmeckt es auch erstaunlicherweise genauso grauslich auf genau dieselbe Art wie das Kopfwehmittel. Ich habe dann Faith gefragt ob das vielleicht dasselbe ist. Sie meinte aber nein, das eine ist gegen Husten das andere gegen Kopfweh. Wäre das auch geklärt.
Ich fürchte Husten und jede Art von Anfällen von Nicht-Komplett-Gesund wie zB Heiserkeit hier in China. Denn das beudeutet dann eine starke Veränderung der Nahrungsaufnahme: denn eine von uns im Westen nicht nur völlig unterschätzte, nein nämlich sogar gänzlich unbekannte Gefahr wird dann noch bestimmender für das zu dir genommene Essen.
Wir haben ein wenig Zeug gekauft gegen Husten, Faiths Medikamente-Reserven waren schon gering. Wie Apothekenbesuche hier ablaufen können wisst ihr ja schon. Diesmal war es nicht ganz so schlimm, Faith war ja schon mehr auf mich eingestellt und ich hatte keine Migräne, daher war der Besuch ganz okay. Heim bin ich dann mit 3 TCMs und einer westlichen Gurgellösung. Das TCM Zeug: Hustenpastillen, dann ein Sirup zum schlucken und so braunes Zeug zum auflösen im heißen Wasser und dann trinken.
Hustenpastillen: Sind ziemlich wie bei uns. Nichts auffälliges zu berichten.
Sirup: Der hat mich am meisten überrascht. Wir sind aus der Apotheke raus und ich hab den gleich genommen. Und nach schon einer halben Minute waren meine Beschwerden stark gelindert. Ich hatte ja von TCM nach meiner letzten Erfahrung eher damit gerechnet das es länger dauern würde bis das Zeug wirkt.
Braunes Zeug zum auflösen: Ich habe das dann daheim gleich genommen. Das TCM-Kopfwehmittel das ich vormals gekauft habe ist ja auch so: erst in heißem Wasser auflösen, dann trinken. Genauso wie dieses Mittel. Und das Pulver schaut auch genauso aus mit ein paar groben Körnern drinnen. Und wenn man es im Wasser aufgelöst hat schaut die Farbe und Konsistenz genauso aus wie die vom Kopfwehpulver. Und wenn man es dann trinkt dann schmeckt es auch erstaunlicherweise genauso grauslich auf genau dieselbe Art wie das Kopfwehmittel. Ich habe dann Faith gefragt ob das vielleicht dasselbe ist. Sie meinte aber nein, das eine ist gegen Husten das andere gegen Kopfweh. Wäre das auch geklärt.
3.6.13
South Asian Expo wir kommen
Kunming ist dieses Jahr der... äääh... Austragungsort der
South Asian Expo. Seit ein paar Monaten schon sieht man hier überall
Werbungen, Transparente und Plakate. Die habe ich erst nicht lesen
können bzw nicht gewusst das die alle um dasselbe gehen (die haben
nämlich nicht immer denselben Stil). Mittlerweile weiß ich aber das
die alle für diese Expo sind. Nicht nur viele Plakate gibt es. Auch
viele Baustellen hier haben solche Transparente. Kunming will für
die Expo rechtzeitig einige Gebäude fertigstellen. Und sich von
seiner besten Seite zeigen. Und ich weiß eines. In China ist alles groß. Und diese Expo wird wirklich GROSS! Für
den Westler faszinierend: die Expo ist von 6.6-10.6 und die Gebäude
waren bis vor kurzem noch sowas von NICHT FERTIG! Wir staunten nicht
schlecht als wir vorgestern an einer Kreuzung vorbeigefahren sind und
plötzlich ein fertiges Gebäude vor uns Stand wo so ca. 2 Wochen
davor noch größtenteils Luft war. Die können hier in so einer
Wahnsinnsgeschwindigkeit bauen, es bleibt einem die Luft weg! Die
Expo beeinflusst also tatsächlich die Leben jedes Einzelnen hier.
Ein Freund von Faith, ein Inder, macht auf der Expo einen eigenen
Stand im Indiendistrikt auf. Faith wird ihm helfen, arbeitet also bei
der Expo an dem Stand. Auch ich werde vorraussichtlich auf der Expo
arbeiten. Nämlich als Kolumbianer. Vorraussetzungen für den Job:
„You have to look foreign“. Na das kann ich. Warum Kolumbien
genau auf der South Asian Expo ist erschließt sich mir jedoch
nicht. Aber nicht nur mir nicht, so wie ich bisher den Eindruck habe
auch nicht wirklich den Kolumbianern....
Leo, mein kolumbianischer hat mir den Job vermittelt. Die kolumbianische Vertretung hier hatte die Aufgabe dort einen Stand zu machen, hat aber zu wenig Mitarbeiter, daher wurde Leo von einem seiner Freunde die dort arbeiten angerufen. Leo erzählte mir davon.
Sein Freund fragte ihn:
„Hey, you wanna earn XXX Yuan?“
„Sure! Who do I have to kill?“
Ich meinte daraufhin das ich mir genau vorstellen kann dass in Kolumbien solche Fragen genauso beantwortet werden...
Leo, mein kolumbianischer hat mir den Job vermittelt. Die kolumbianische Vertretung hier hatte die Aufgabe dort einen Stand zu machen, hat aber zu wenig Mitarbeiter, daher wurde Leo von einem seiner Freunde die dort arbeiten angerufen. Leo erzählte mir davon.
Sein Freund fragte ihn:
„Hey, you wanna earn XXX Yuan?“
„Sure! Who do I have to kill?“
Ich meinte daraufhin das ich mir genau vorstellen kann dass in Kolumbien solche Fragen genauso beantwortet werden...
2.6.13
Kaufen wir ein Handy
Gut,
endlich wusste ich was für ein Handy ich denn kaufen wollte. Das
Xiaomi Mi2A sollte es werden. An alle Infos ranzukommen die die Specs
betreffen ist ja schon teilweise nicht ganz so einfach. Man findet
nämlich einfach teilweise falsche Informationen. Und fast alles was
man findet ist chinesisch, also muss man erstmal übersetzen. Da lobe
ich mir Google Chrome mit dem man mittlerweile schon recht gut auf
chinesischen Seiten surfen kann da der Browser die Übersetzung
übernimmt! Lobend muss man die Hotline der Firma erwähnen. Selbst detailliertere technische Fragen kann diese beantworten: hat das Xiaomi Mi2A auch Dragontrail Glas wie die Mi2S? Ja. Hat es denselben Typ Kamera wie das Mi2S-16 und das Mi2 oder nur die selbe Anzahl Megapixel? Als alles zu meiner Zufriedenheit in Erfahrung gebracht wurde wollte ich es dann halt kaufen. Nur rankommen an das Handy tut man dann nicht! Zweimal
habe ich mich auf der Webseite mit 2 Accounts registriert um bei der
„nächsten Charge“ ein Handy zu bekommen. Immer habe ich den
kürzeren gezogen. Die Xiaomis werden vom Hersteller nur im Internet
über deren Webseite vertrieben. Es gibt eigentlich keine
authorisierten offiziellen Händler soweit ich das verstanden habe.
Händler die es verkaufen haben es also aus anderen Kanälen. Nur ein
Handybetreiber scheint einen Vertrag mit Xiaomi zu haben, aber auch
in deren Läden kriegt man das Ding nicht zum ausprobieren und
meistens sind sie vergriffen: Vor allem das Mi2A das ich haben
wollte.
Nun musste aber Faith zum Samsung Service Center weil ihr Handy Akkuprobleme hat. In der Nähe dort sind auch viele Handy-Stores und wir haben dann beschlossen gleich dort reinzuschauen. Wir sind dann zu einem China Unicom Shop gegangen: Der Netzbetreiber der auch Xiaomis verkauft, der also offensichtlich einen Vertrag mit Xiaomi hat. Siehe da, wir hatten Glück, sie hatten diesmal sogar Mi2A im Shop! Die letzten 2 Male die wir dort waren gab es das Handy nicht. Letztes Mal waren wir in dem Store immerhin so erfolgreich das eine der Verkäuferinnen uns ihr eigenes Xiaomi Mi2S-16 zum ausprobieren zur Verfügung stellte. Das war sehr wichtig für meine Entscheidung ob ich das Mi2A, das Mi2S-16 oder das Mi2S-32 kaufen wollte oder doch ein Samsung nehme. Es mag überraschen dass ich einfach so das private Handy von einer der Verkäuferinnen bekommen habe, aber Chinesen sind oft sehr hilfsbereit. So auch diese. Ich habe also ein paar Fotos mit der Kamera gemacht und dann auf meinen Laptop überspielt, die Audioqualität überprüft und auch Musik draufgespielt und den Sound getestet. Ich bin auch aus dem Shop gelaufen und hab unter Sonnenlicht das Display betrachtet. Alles zu meiner Zufriedenheit bei dem Preis.
Nur, wie gesagt, kaufen konnte ich es nicht. Ich bekam keines der heißbegehrten „Sie haben die Berechtigung bekommen ein Xiaomi Handy zu kaufen“-SMS oder eMails bekommen. Das ist natürlich frustrierend, wenn man sich endlich entschieden hat und man dann das Handy seiner Wahl doch nicht bekommt. Dann kommt noch ein interessanter Faktor dazu: dann will man es umso mehr anstatt sich vielleicht doch ein Samsung zu kaufen!
Dieses zweite Mal als wir im Shop waren gab es das Ding dann halt jedoch zum kaufen. Um 12 Euro mehr als im Internet und mit einem „leichten“ Handyvertrag. Das war aktzeptabel. Ich habe nur am Anfang skeptisch und gründlich beäugt ob es auch ein Original ist: man liest von Xiaomi Fälschungen. Eine Stunde später ging ich schließlich mit meinem neuen Handy zufrieden von dannen.
Wieder mit Smartphone ausgerüstet fühle ich mich jetzt endlich wieder voll operationsfähig hier in China! Ich habe meinen Standort und kann mit jedem ausgiebig kommunizieren, auch wenn es lange dauern mag bis man über google translate alles was man sagen will übersetzt hat.
Wie denn nun das Handy so ist? Werde ich wohl an anderer Stelle noch genauer berichten.
So also nur ein paar Punkte im Vergleich zu den Galaxy S1, S2 und S3 die ich näher kennengelernt habe:
-) ich vermisse den manuellen „Home“ Button meines Galaxy 1
-) presst man stark auf das Display sieht man Farbverzerrungen wenn der ganze Bildschirm eine monotone Farbe zeigt. Dazu gibt es sicher einen Fachausdruck...
-) wird schnell heiß wenn man Videos schaut oder spielt. Ja, heiß!
x) aktzeptable Audioqualität, aber nirgends auf Samsung Niveau
x) gutes Display wenn auch nicht auf AMOLED Niveau
+) nach nur 4 Stunden waren alle Google-Dienste nachinstalliert, außer google chat. Keine Extrawürste waren dazu notwendig.
Nun musste aber Faith zum Samsung Service Center weil ihr Handy Akkuprobleme hat. In der Nähe dort sind auch viele Handy-Stores und wir haben dann beschlossen gleich dort reinzuschauen. Wir sind dann zu einem China Unicom Shop gegangen: Der Netzbetreiber der auch Xiaomis verkauft, der also offensichtlich einen Vertrag mit Xiaomi hat. Siehe da, wir hatten Glück, sie hatten diesmal sogar Mi2A im Shop! Die letzten 2 Male die wir dort waren gab es das Handy nicht. Letztes Mal waren wir in dem Store immerhin so erfolgreich das eine der Verkäuferinnen uns ihr eigenes Xiaomi Mi2S-16 zum ausprobieren zur Verfügung stellte. Das war sehr wichtig für meine Entscheidung ob ich das Mi2A, das Mi2S-16 oder das Mi2S-32 kaufen wollte oder doch ein Samsung nehme. Es mag überraschen dass ich einfach so das private Handy von einer der Verkäuferinnen bekommen habe, aber Chinesen sind oft sehr hilfsbereit. So auch diese. Ich habe also ein paar Fotos mit der Kamera gemacht und dann auf meinen Laptop überspielt, die Audioqualität überprüft und auch Musik draufgespielt und den Sound getestet. Ich bin auch aus dem Shop gelaufen und hab unter Sonnenlicht das Display betrachtet. Alles zu meiner Zufriedenheit bei dem Preis.
Nur, wie gesagt, kaufen konnte ich es nicht. Ich bekam keines der heißbegehrten „Sie haben die Berechtigung bekommen ein Xiaomi Handy zu kaufen“-SMS oder eMails bekommen. Das ist natürlich frustrierend, wenn man sich endlich entschieden hat und man dann das Handy seiner Wahl doch nicht bekommt. Dann kommt noch ein interessanter Faktor dazu: dann will man es umso mehr anstatt sich vielleicht doch ein Samsung zu kaufen!
Dieses zweite Mal als wir im Shop waren gab es das Ding dann halt jedoch zum kaufen. Um 12 Euro mehr als im Internet und mit einem „leichten“ Handyvertrag. Das war aktzeptabel. Ich habe nur am Anfang skeptisch und gründlich beäugt ob es auch ein Original ist: man liest von Xiaomi Fälschungen. Eine Stunde später ging ich schließlich mit meinem neuen Handy zufrieden von dannen.
Wieder mit Smartphone ausgerüstet fühle ich mich jetzt endlich wieder voll operationsfähig hier in China! Ich habe meinen Standort und kann mit jedem ausgiebig kommunizieren, auch wenn es lange dauern mag bis man über google translate alles was man sagen will übersetzt hat.
Wie denn nun das Handy so ist? Werde ich wohl an anderer Stelle noch genauer berichten.
So also nur ein paar Punkte im Vergleich zu den Galaxy S1, S2 und S3 die ich näher kennengelernt habe:
-) ich vermisse den manuellen „Home“ Button meines Galaxy 1
-) presst man stark auf das Display sieht man Farbverzerrungen wenn der ganze Bildschirm eine monotone Farbe zeigt. Dazu gibt es sicher einen Fachausdruck...
-) wird schnell heiß wenn man Videos schaut oder spielt. Ja, heiß!
x) aktzeptable Audioqualität, aber nirgends auf Samsung Niveau
x) gutes Display wenn auch nicht auf AMOLED Niveau
+) nach nur 4 Stunden waren alle Google-Dienste nachinstalliert, außer google chat. Keine Extrawürste waren dazu notwendig.
+)
mit einem Knopfdruck in den Settings ist das Handy gerootet
+) sehr gut bedienbare Oberfläche (MIUI)
+) gute Kamera mit 8MP und extrem schnellen Auslösen
+) super Preisleistungsverhältnis
+) sehr gute Akkulaufzeiten (2 Tage bei stärkerem Einsatz)
+) absolut kratzfestes Display
+) OS eigentlich alles auf Englisch wenn man will
+) schnelles GPS (da hatte mein spezielles Galaxy 1 Probleme, die S1 meiner Arbeitskollegen aber eigentlich nicht)
+) sehr gut bedienbare Oberfläche (MIUI)
+) gute Kamera mit 8MP und extrem schnellen Auslösen
+) super Preisleistungsverhältnis
+) sehr gute Akkulaufzeiten (2 Tage bei stärkerem Einsatz)
+) absolut kratzfestes Display
+) OS eigentlich alles auf Englisch wenn man will
+) schnelles GPS (da hatte mein spezielles Galaxy 1 Probleme, die S1 meiner Arbeitskollegen aber eigentlich nicht)
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